Archiv der Kategorie: Wohnung kaufen

Vorbezug von Pensionskassengeldern

Schon seit über 20 Jahren gibt es in der Schweiz ein ausgesprochen beliebtes Fördermittel für Wohnträume: den Vorbezug oder die Verpfändung von Guthaben der Pensionskasse (PK). Andere Länder haben ihre populären Bausparinstrumente. Die Schweiz deckt dasselbe mit dieser Form der Wohneigentumsförderung ab. Erstaunlich dabei: Trotz strengerer Vorschriften greifen nach wie vor viele Schweizer zum PK-Geld.

Der Moment für den Erwerb von Wohneigentum scheint immer noch günstig: Die tiefen Zinsen ermöglichen höchst attraktive Finanzierungskonditionen. Die rege Bautätigkeit und ein florierender Handel mit Liegenschaften schaffen attraktive Angebote auf dem Markt. Wenn da bloss nicht die hohen Preise wären: Für Normalverdiener ist es extrem schwierig, sich an einer guten Lage Wohneigentum zu leisten. Schweizer Ökonomen haben genauer nachgerechnet: Aktuell müssen Mieter rund 28 bis 30 Jahresmieten aufbringen, um die von ihnen bewohnte oder eine ähnliche Wohnung kaufen zu können. Auch das Verhältnis von durchschnittlichen Einkommen und mittleren Kaufpreisen hat sich tendenziell verschlechtert.

Pensionskassenbezug: strenge Regeln

Kommt dazu, dass heute für den Erwerb von Wohneigentum strenge Auflagen gelten. Die Banken finanzieren höchstens 80 Prozent, und jeder Schuldner muss aufgrund seiner Finanzen und seines Lohnes nachweisen, dass eine Hypothek finanziell gut tragbar ist. Kein Wunder, dass viele Leute nach wie vor auf eine «Finanzspritze» aus der Pensionskasse setzen. Die Grundlagen dazu sind im Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) und in der entsprechenden Verordnung des Bundes geregelt (Verordnung über die Wohneigentumsförderung mit Mitteln der beruflichen Vorsorge WEFV).

Vorbezug: Die 10 wichtigsten Punkte

  1. Gesetzlich zulässig ist heute die Verwendung von Geldern der zweiten Säule für selbst genutztes Wohneigentum: Kauf und Bau, Amortisation von Hypotheken, Renovationen und wertvermehrende Investitionen. Auch der Erwerb von Anteilscheinen einer Genossenschaft ist grundsätzlich erlaubt.
  2. Es besteht keine allgemeine Rückzahlungspflicht. Nur in bestimmten Fällen, etwa beim Verkauf des Objekts, muss man die Bezüge aus der Pensionskasse zwingend zurückerstatten. Gleiches gilt, wenn die Immobilie gar nicht selbst bewohnt wird.
  3. Mit dem Bezug werden Steuern fällig, die nicht mit dem Vorsorgegeld bezahlt werden dürfen.
  4. Bezüge sind alle fünf Jahre möglich. Mindestbetrag: 20 000 Franken.
  5. Vorsicht: Eine PK hat bis zu sechs Monate Zeit für die Auszahlung! Unterzeichnen Sie also keinen Kaufvertrag, ohne den ganzen Ablauf mit Ihrer Bank, dem Verkäufer und Ihrer PK genau zu klären.
  6. Die meisten Pensionskassen haben entsprechende Gesuchformulare und Merkblätter. Am besten erkundigen Sie sich im Voraus, welche Fristen bis zur Auszahlung gelten, welche Unterlagen Sie einreichen müssen, welche Vorsorgelücke entsteht et cetera. Die PK kann Ihnen auch aufzeigen, was es für Rentenpläne oder Sparmöglichkeiten gibt – um allfällige Lücken zu schliessen.
  7. Solange vorbezogene Gelder nicht zurückerstattet wurden, sind spätere Einkäufe in die Pensionskasse (die steuerlich abziehbar sind) nicht mehr erlaubt. Schon allein deswegen lohnt sich eine planmässige Rückführung der Gelder.
  8. Ein PK-Vorbezug ist von einiger Tragweite. Bei Ehepaaren braucht es deshalb die schriftliche Einwilligung des Ehepartners (oder des eingetragenen Partners bei eingetragenen Partnerschaften).
  9. Bis Alter 50 darf das gesamte Vorsorgekapital in der zweiten Säule für die Wohneigentumsförderung verwendet werden. Ab Alter 50 ist die Höhe des WEF-Bezugs auf den höheren der beiden folgenden Beträge beschränkt: Das Sparkapital mit Alter 50 oder die Hälfte des zum Zeitpunkt des Bezugs vorhandenen Sparkapitals.
  10. Das Gesetz sieht als Alternative zum Kapitalbezug die Variante Verpfändung vor. Damit fliesst kein Geld aus der Vorsorge ab. Ein Teil wird stattdessen gegenüber der Bank verpfändet (als Sicherheit für ein höheres Darlehen).

Weiterführende Informationen: Pensionskassengeld: 10 wichtige Merkpunkte zu Vorbezügen

Quelle: Jürg Zulliger für homegate.ch

 

Zinsentwicklung in der Schweiz

Mit der interaktiven Infografik können Sie sich die Zinsentwicklung der drei Hypothekarmodelle Festhypothek, variable Hypothek, Libor Hypothek sowie der homegate.ch Online-Hypothek anzeigen lassen. 

Da es bei dem Hypothekarzinssatz ständig zu Veränderungen kommen kann, ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt für einen Immobilienkauf zu evaluieren. Obwohl die Zinsentwicklung in erster Linie von den Entscheidungen der Schweizer Nationalbank abhängen, gibt es noch weitere Faktoren, welche den Zinssatz beeinflussen.

Wie ist die Zinsentwicklung für die einzelnen Hypothekarmodelle?

In erster Linie wird die Zinshöhe von der Nationalbank beeinflusst. Darüber hinaus sind weitere Faktoren wie Inflation und Konjunktur ausschlaggebend. Der Verlauf der Geldmarkt-Zinsen hat Auswirkungen auf die Entwicklung der Hypothekarzinsen. Die SNB fokussiert vor allem darauf, stetige Preisstabilität zu gewährleisten. In den letzten Jahren hat sich die SNB bemüht, die Aufwertung des Schweizer Frankens zu kontrollieren, indem sie die Leitzinsen tief hielt. Damit waren Investitionen in Schweizer Franken nicht attraktiv und es ging ein Abwärtstrend der Hypothekarzinsen einher.

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Immobilienpreise 2018

Nach Jahren des Immobilienbooms haben Experten schon länger eine Entspannung des Marktes erwartet. Doch das Wohnen dürfte auch 2018 kaum günstiger werden. Ausnahme: Ausserhalb der Städte fallen vielerorts die Mieten. Lesen Sie unsere Analyse mit Expertenmeinungen, den Rahmenbedingungen und den regionalen Trends zum Thema Immobilienpreise.

Welche Entwicklung bei den Immobilienpreisen erwarten Experten?

Erstens die Einschätzungen renommierter Experten: Das Beratungsunternehmen Wüest Partner ist optimistisch was Eigenheime betrifft. Gemäss aktueller Prognose von Wüest Partner sollen sich Einfamilienhäuser um durchschnittlich 1,1 Prozent verteuern, Eigentumswohnungen um 0,5 Prozent. Bei den Mietwohnungen erwarten die Experten aber rückläufige Preise. Weniger erfreulich für Vermieter, aber an sich gute Nachrichten für Mieter. «Die Wohnungsmieten von neu ausgeschriebenen Wohnungen werden 2018 durchschnittlich um rund 1 Prozent sinken», sagt Robert Weinert, Ökonom bei Wüest Partner. Gründe dafür sind vor allem steigende Leerstände bei gleichzeitig intensiver Neubautätigkeit – mehr als die Hälfte aller Neubauten sind heute Mietwohnungen. In der ganzen Schweiz stehen derzeit 64’900 Wohnobjekte leer (offizielle Zählung vom Juni 2017). 82 Prozent davon betreffen Mietwohnungen! Dennoch werden 2018 voraussichtlich rund 50’000 weitere Neubauwohnungen realisiert, darunter vor allem neue Mietwohnungen.

Sehr ähnlich sieht es Peter Meier, Immobilienanalyst bei der ZKB in Zürich: «Im Kanton Zürich rechnen wir bei den neu zu vermietenden Wohnungen mit einem Rückgang von 1 Prozent, beim Wohneigentum gehen wir von einem geringen Rückgang von -0,5 Prozent aus.» Insgesamt präsentiere sich die Lage aber als «stabil». Die für 2018 von der ZKB prognostizierte Seitwärtsbewegung bzw. Stabilisierung stellt aber nach vielen Jahren des Booms und steigender Preise durchaus eine Trendwende dar. Peter Meier stellt aber zugleich klar, dass trotz geänderter Rahmenbedingungen nicht mit einem einschneidenden Wandel zu rechnen ist: «An einen Absturz der Immobilienpreise 2018 glauben wir nicht.»

Weitere Informationen zu den Immobilienpreisen 2018

Quelle: Jürg Zulliger für homegate.ch

Weiterführende Links:

10 Tipps für den Kauf einer Wohnung

Wie sehr Sie sich auch auf den Kauf einer neuen Wohnung freuen, sollten Sie geduldig sein und nichts überstürzen. Wir haben Ihnen 10 wichtige Tipps zusammengestellt, auf welche Sie unbedingt achten sollten.

  1. Vertrag: Der Kauf- oder Werkvertrag, sowie auch der Baubeschrieb zur Wohnung sind sehr komplex und für Laien nicht immer leicht zu verstehen. Zögern Sie deshalb nicht, einen Experten (Notar, Jurist oder Baufachmann) zu fragen. Unterschreiben Sie nichts, das Sie nicht gelesen, beziehungsweise verstanden haben!
  2.  Finanzielle Risiken: Besondere Vorsicht ist bei Neubauten geboten. Denn bei diesen werden meist vor Fertigstellung Voraus- und Ratenzahlungen verlangt. Sie sollten sicher sein, dass die Gesamtfinanzierung des Projektes jederzeit gesichert ist, da das Geschäftsrisiko auch auf die Käufer, also Sie, verteilt ist.
    Prüfen Sie also am besten die Bonität der Baufirma respektive des Generalunternehmers. Helfen kann Ihnen hier Ihr Finanzierungspartner, Anhaltspunke gibt auch ein Betreibungsauszug.
  3. Klarheit: Achten sie gut darauf, dass Kosten, Termine und Leistungen detailliert und präzise definiert sind und sämtliche Dokumente, welche die Wohnung beschreiben, Bestandteil des Vertrages sind.
  4. Preis: Decken Sie mit Ihrem Finanzierungspartner alle Kosten ab? Ist der Preis auch marktgerecht? Klären Sie solche Fragen mit grosser Sicherheit ab. Seien Sie ausserdem vorsichtig mit Fest- und Pauschalpreisen, Änderungen können teuer werden!
  5. Mängelrügen: Dokumentieren Sie jeden Mängel den sie entdecken schriftlich und detailliert. Dieser soll sofort nach Ihrer Entdeckung eingeschrieben gerügt werden. Setzten Sie dem Unternehmer oder Handwerker eine Frist zur Behebung des Mangels!
  6.  Abweichung vom Vertrag: Schränken Sie Änderungsmöglichkeiten im Vertrag ein und fragen Sie bei jeder Unsicherheti Ihrerseits nach!
  7. Lage: Eine Wohnung kann man verändern, die Lage jedoch nicht. Schauen Sie dass Ihnen die Umgebung wirklich gefällt und informieren Sie sich im Voraus über für Sie wichtige Kriterien, wie nahe Einkaufsmöglichkeiten etc.
  8. Innenausbau: Verlangen Sie hohe Qualität. Investitionen in Immobilien sind grundsätzlich werthaltiger, wenn man auf durchgängig hohe Qualität setzt.
  9.  Nachbarn und Verwaltung: Machen Sie sich ein eigenes Bild über Ihre Nachbarn, ob diese sympathisch wirken und ob die Verwaltung einen professionellen Eindruck hinterlässt.
  10. Unterlagen zum Stockwerkeigentum: Die einzelnen Stockwerkeinheiten werden von dem öffentlich beurkundetem Begründungsakt definiert, welcher Ihnen Wertquoten zuweist, d.h. einen bestimmen Anteil Gesamtwert des Gebäudes. Lesen Sie beim Aufteilungsplan umbedingt das klein Gedruckte.

Informieren Sie sich hier genauer zum Thema „Wohnung kaufen“ und lesen Sie den ganzen Artikel.

Tilia – Ihr neues Zuhause in Uster

logo_tilia_usterDie Wohnüberbauung besteht aus zwei Mehrfamilienhäuser, Haus A an der Neuwiesenstrasse 18 und das Haus B an der Bahnstrasse 17. Diese sind einerseits mit der Tiefgarage und anderseits mit der Gartenanlage bzw. mit den liebevoll angelegten Spiel- und Ruheflächen verbunden. Die 22 Eigentumswohnungen (2½-, 3½- und 4½-Zimmerwohnungen) basieren auf einem modernen und praktischen Raumkonzept. Ausserdem befindet sich im Sockelgeschoss Haus A noch eine Gewerbefläche, welche sich für eine Praxis oder Büro eignet. Im Sockelgeschoss Haus B entsteht ein Mini-Motel mit 11 Zimmern, welches Kurzaufenthaltern genügend Platz bietet.

Tilia_Visualisierung_1

Projekt-Website: tilia-uster.ch
Lage: Umgebungs- und Lageplan
Dokumentation (PDF)

Neubauprojekt in Fällanden – Wohnen mit Charakter

In Fällanden entstehen an wunderschöner Hanglage stilvolle 2½- bis 6½-Zimmer-Eigentumswohnungen in hochwertiger Architektur mit wunderbarem Weitblick.

Der Greifensee mit seiner idyllischen Uferlandschaft und wunderbaren Freizeitmöglichkeiten ist schnell erreichbar. Und auch die Zürcher City liegt nur wenige Fahrminuten entfernt. Menschen, die sich in naturnaher Umgebung vom Alltag erholen möchten und dennoch die Nähe zur Stadt mit ihrer guten Infrastruktur schätzen, werden sich im sympathischen Fällanden mit attraktivem Steuerfuss auf Anhieb wohlfühlen.

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Weitere Informationen zum Neubauprojekt in Fällanden jetzt auf neubauprojekte.ch.

Nützliche Links:
Neubau Wohnungen in Zürich
Neubau Häuser in Zürich