Archiv der Kategorie: Allgemein

Rauchen in der Mietwohnung – erlaubt oder verboten?

Das Thema beschäftigt Mieter und Vermieter gleichermassen. Darf in einer Mietwohnung geraucht werden? Oder was ist erlaubt, und was ist verboten?

Rauchen ist ein Lebensgefühl – zumindest war es das einmal. Und auch wenn das Rauchen und seine Folgen heutzutage kritischer betrachtet werden, gibt es in der Schweiz viele Leute, die gerne regelmässig zum Glimmstengel greifen. Darf ein Raucher auch in den eigenen vier Wänden seiner Leidenschaft – oder seinem Laster – frönen? Rauchen in der Mietwohnung – ein Thema, das niemanden kalt lässt.

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Ein ewiger Diskussionspunkt: Rauchen zuhause (pixabay.com).

 

Quelle: homegate.ch

Text: Contentmaker

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Miet-Maps: Die Wohnungspreise in den Städten sind gestiegen

Die Mietpreise von Drei-Zimmer-Wohnungen sind in den Städten Zürich, Basel, Bern und Genf in den letzten zwei Jahren mehrheitlich angestiegen. Dies zeigen die von homegate.ch publizierten Miet-Maps, welche die Wohnungsmietpreise von Drei-Zimmer-Wohnungen (70 Quadratmeter) entlang der Tramlinien abbilden. Am teuersten sind die Wohnungen weiterhin am Paradeplatz in Zürich mit einem durchschnittlichen Mietpreis von CHF 3’760.-.

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Tipps zur Online-Insertion

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Ihre Rechte: Baumängel bei Neubauwohnungen

Baumängel, Verzögerungen und Ärger können einem Wohnungskäufer die Freude am neuen Wohnglück vermiesen. Entscheidend beim Thema „Baumängel bei Neubauwohnungen“ sind Verträge und Abmachungen. Bloss: Was ist, wenn der Verkäufer der Wohnung für Pfusch nicht geradestehen will?

Eine Geschichte zum Thema «Baumängel bei Neubauwohnung» weiss die Wohnungskäuferin Eva Moser (Name geändert) zu erzählen: Sie unterschrieb einen Vertrag für eine Neubauwohnung ab Plan. Die hübsche Lage und der Slogan «Wohneigentum zu fairen Preisen» haben sie überzeugt. Nun stellt sie fest, dass Fenster falsch herum montiert worden sind, und sie hat noch nicht einmal einen trockenen Einstellplatz in der Tiefgarage – denn just dort tropft es von der Decke. Die Vorfreude aufs Eigenheim schlägt plötzlich in Frustration um.

Mängel auch im Vertrag…

Zum Thema «Mängelrechte» findet sich in ihrem Vertrag eine heikle Passage. Wörtlich: Die Baufirma «tritt sämtliche Garantieansprüche an die Käufer bzw. an die Stockwerkeigentümergemeinschaft ab.» Das klingt relativ harmlos, Eva Moser meinte sogar, ihr stünden deswegen besondere oder sogar bessere Rechte als sonst zu.

Doch unter dem Kapitel «Baumängel bei Neubauwohnung» ist gerade dies eine Bestimmung, die klar zum Nachteil von – meist ahnunglosen – Käufern ist: Denn mit dieser Abtretung lehnt der Verkäufer bzw. Generalunternehmer die Haftung für sein Bauwerk ab. Er übernimmt keine Garantie und ist auch nicht zur Stelle, wenn gepfuscht wurde. Juristisch korrekt interpretiert, bedeutet ein solcher Vertrag, dass man stattdessen mit den einzelnen Handwerkern, Subunternehmern und sonstigen Beteiligten verhandeln muss – wenn denn überhaupt klar ist, wer für welchen Pfusch oder Mangel zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Malerarbeiten: Was gilt, wenn bei der Arbeit gepfuscht wird? (Bild: fotolia)

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Quelle: homegate.ch

Text: Jürg Zulliger

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Kreditantrag: «Was kann ich mir leisten?»

Bevor Sie gegenüber Verkäufern oder Immobilienfirmen irgendwelche Zusagen machen, sollten Sie zuerst gründlich budgetieren und gut planen. Im Folgenden das Wichtigste zum Thema Kreditantrag für eine Hypothek.

«Nur noch Reiche können sich ein Haus leisten.» So und ähnlich lauteten neulich einige Medienartikel. Tatsache ist, dass die Preise für Häuser und Eigentumswohnungen gestiegen sind. Eigentumswohnungen kosten im Schweizer Durchschnitt etwa 700’000 oder 750’000 Franken. Für freistehende Häuser müssen die Käufer sogar noch tiefer in die Tasche greifen.

Dabei geht etwas vergessen, dass sich der Markt, von einigen «Hot Spots» abgesehen, entspannt. Bauland im Kanton Zürich kostet nach aktuellen Markterhebungen öfters 2’000 Franken und mehr pro Quadratmeter. Im Mittelland oder in der Ostschweiz finden Sie aber auch noch Bauparzellen für 200 oder 250 Franken pro Quadratmeter (eingezontes Wohnbauland).

Mögliches Eigenkapital

Um eine Hypothek einer Bank zu bekommen, gelten heute strenge Anforderungen. Nach den aktuellen Mindeststandards der Bankiervereinigung muss ein Kunde mindestens 20 Prozent eigene Ersparnisse einbringen. Eine gewisse «Finanzspritze» ist noch möglich, wenn der Kunde über Guthaben in der Säule 3a oder über Vorsorgeguthaben seiner Pensionskasse (PK) verfügt. Als Eigenkapital infrage kommen vor allem: Geld auf dem Giro- und Sparkonto, Erlös aus Wertschriften, Auflösung einer Lebensversicherung, Erbvorbezug oder Schenkung, wie erwähnt Vorsorgeguthaben (PK oder Säule 3a).

Beachten Sie, dass gemäss den erwähnten Mindeststandards mindestens ein Eigenkapitalanteil am Kaufpreis von 10 Prozent nicht über PK-Geld abgedeckt werden kann. Das heisst, mindestens 10 Prozent müssen «hartes» Eigenkapital darstellen (also auch keine weiteren Darlehen von Verwandten oder Freunden, die rückzahlbar sind).

Weiter sind die Anforderungen beim Einkommen hoch. Die Eigenheimkosten, die Sie dabei budgetieren müssen, dürfen höchstens ein Drittel Ihres aktuellen Bruttoeinkommens ausmachen. Dabei werden in der Tragbarkeitsrechnung nicht die aktuell tiefen Zinsen eingesetzt. Es gilt ein langfristiger Durchschnittszins von 5 Prozent. Dies verstehen die Banken als eine Art «Stresstest» für die Hypothek.

Kreditgesuch in fünf Schritten

Im Wesentlichen umfasst dieser Prozess fünf Schritte:

Schritt 1: Erst rechnen, dann kaufen

Bevor Sie gegenüber Maklern oder Immobilienfirmen irgendwelche Zusagen machen, sollten Sie daher gründlich planen und ein Budget aufstellen. Einen Hypothekenrechner finden Sie auf homegate.ch. Das Traumobjekt muss im Rahmen Ihrer Finanzmittel und Ihres Einkommens gut tragbar sein.

Schritt 2: Partner wählen

Das Geschäft mit Hypotheken ist bei den Banken und anderen Anbietern heute sehr gesucht. Hinzu kommen die neuen Kanäle dank Digitalisierung und Internet. Überlegen Sie sich, welcher Anbieter zu Ihnen passt. Manche Darlehensgeber ausserhalb des klassischen Bank- und Finanzbereichs mögen kurzfristig konkurrenzfähig sein. Eine Immobilienfinanzierung muss aber auf längere Sicht angelegt sein.

Im Zeitalter der Digitalisierung und Vergleichsplattformen sind die meisten Leute gut im Bild. Und sie sind zu Recht preissensibel – was kostet zum Beispiel per Stichtag eine 5-jährige Festhypothek? – Informieren Sie sich, was aktuell marktübliche Konditionen sind.

Früher führte kein Weg daran vorbei, in einer Bankfiliale zu erscheinen und sich persönlich vorzustellen. Heute haben Sie die Wahl, den ganzen Prozess des Kreditantrags und die Eingabe von Eckdaten bequem online abzuwickeln. Sie sollten sich aber vorgängig vergewissern, ob die Online-Finanzierung eher im Sinne der Akquisition online abläuft, oder ob Sie die Hypothek tatsächlich auch online beantragen und verwalten. Die homegate.ch Online-Hypothek deckt dieses Bedürfnis umfassend ab. Die Erstfinanzierung beim Kauf, ebenso spätere Anschlussfinanzierungen oder Aufstockungen sind hier online möglich. Bei einem Online-Abschluss profitiert der Kunde von vorteilhaften Konditionen und einem effizienten Prozess. Wenn der Kunde alle Objektangaben und Unterlagen bereit hat, kann der Kreditantrag in rund einer Stunde erfasst werden.

Schritt 3: Hypothekarmodell wählen

Welche Zinsen Ihnen verrechnet werden und in welchem Mass die finanzielle Belastung im Lauf der Jahre schwanken könnte, hängt von Ihrer Hypothekarstrategie ab. Meist unterscheidet man zwischen den Varianten «sicherheitsorientiert», «ausgewogen» und «dynamisch». Wer grossen Wert auf Planbarkeit und Sicherheit legt, wird sich mit Vorteil für Festhypotheken entscheiden (sicherheitsorientiert). Wer etwas höhere Risiken eingehen will und kann, wird meist noch Geldmarkt- oder Liborhypotheken beimischen. Diese Hypotheken sind meist zinsgünstig, aber mit höherem Risiko für Schwankungen verbunden. Da der Referenzzins Libor ab 2020 nicht mehr wie bisher verfügbar sein wird, ist die Zukunft für solche Finanzierungen noch offen.

Schritt 4: Kreditgesuch einreichen

Ein Kreditgesuch ist eine formelle Angelegenheit. Die entsprechenden Abteilungen der Banken sind gehalten, sämtliche Unterlagen sehr sorgfältig zu prüfen. Sie müssen also für diesen Prozess genügend Zeit einplanen und alle Unterlagen bereithalten. Die wichtigsten Punkte für Ihr Kreditgesuch:

  • Pass- oder Identitätskarte
  • Dokumente zu Ihrem Einkommen und zu Ihrem Vermögen (Steuererklärung, Lohnausweis, Pensionskassenausweis, Versicherungspolicen, Nachweis über Sparkonti und Wertschriften etc.)
  • genauere Umschreibung des Verwendungszwecks und Angabe der gewünschten Höhe des Kredits.
  • Aktueller Betreibungsregisterauszug
  • Detaillierte Unterlagen zur Liegenschaft respektive zur Eigentumswohnung: Standort und Adresse, Wohnfläche, Baubeschrieb, Grundbuchauszug, Katasterplan, Unterlagen der Gebäudeversicherung, Fotos und Pläne des Objekts usw.
  • Im Einzelfall sind teils zusätzliche Unterlagen und Abklärungen nötig. Im Fall von Stockwerkeigentum können weitere Unterlagen angefordert werden, etwa die Begründungsurkunde des Stockwerkeigentums, Aufteilungspläne der Stockwerkeinheiten, Wertquoten oder das Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft.
  • Bemerkung zur homegate.ch Online-Hypothek: Der Kunde muss die ID respektive den Pass im Original zeigen. Das kann aber z. B. auch über die SBB erfolgen. Es ist nicht zwingend, an einem Bankschalter zu erscheinen. Bei den restlichen Unterlagen reichen Kopien.

Schritt 5: Ausstellung Kreditvertrag

Ein weiterer Meilenstein ist die Anfertigung des Kreditvertrags. Parallel dazu müssen Sie die vereinbarten Eigenmittel bereithalten. Dabei sind noch einige Formalitäten zu beachten:

Erst aufgrund dieser Grundlagen stellt die Bank das unwiderrufliche Zahlungsversprechen für den Kauf aus. Dieses wichtige Dokument wird vom Verkäufer im Rahmen der Unterzeichnung des Kaufvertrags und bei der öffentlichen Beurkundung eingefordert. Sobald der Kaufvertrag rechtsgültig unterzeichnet ist, und wenn Sie danach als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind, ist der Kauf Ihres Traumobjekts Tatsache geworden!

Online Home Market Analysis (OHMA): Nachfrageboom nach Einfamilienhäusern ist nicht zu bremsen

Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern befindet sich aktuell auf einem Höchststand. Mit über 34’000 ausgeschriebenen Einfamilienhäusern sind knapp 6’000 Objekte mehr verfügbar als noch im Jahr 2015 (+17%). Gleichzeitig ist die durchschnittlich Insertionszeit auf Schweizer Online-Immobilienportalen trotz des höheren Angebotes auf 81 Tage gesunken (2016: 104 Tage), was die enorm hohe Nachfrage erklärt. In der Region Zürich gehen die Häuser am schnellsten weg (nach 48 Tagen), während die Einfamilienhäuser in den Regionen Waadt/Wallis (90 Tage) und Tessin (92 Tage) fast doppelt so lange inseriert werden müssen. Dies zeigt die Online Home Market Analysis (OHMA) von homegate.ch in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.

  • Deutliche Abnahme der Insertionszeiten in sieben von acht Regionen
    Die durchschnittlichen Insertionszeiten der ausgeschriebenen Einfamilienhäuser waren in fast allen Regionen in der Berichtsperiode mit 81 Tagen teilweise deutlich tiefer als im Vorjahr. Einzig in der Ostschweiz verlängerte sich die Insertionszeit geringfügig.
  • Zunahme der Anzahl inserierter Einfamilienhäuser mit Ausnahme der Region Genf
    In annähernd allen Gebieten der Schweiz wurde eine markante Zunahme (+10%) der angebotenen Einfamilienhäuser registriert. Lediglich in der Region Genf war die Zahl erneut deutlich rückläufig.
  • In fünf von acht Regionen stockt der Absatz von Luxusobjekten
    Im obersten Preissegment, über CHF 2.5 Mio., wurden in fünf Grossregionen teilweise markant längere Insertionszeiten registriert. In der Innerschweiz, Genf und Nordwestschweiz hingegen verkürzten sich die Insertionszeiten in dieser Kategorie.
  • Markante Unterschiede der Angebotspreise je nach Region
    Am teuersten wurden die Einfamilienhäuser mit Preisen von CHF 10’300 pro Quadratmeter Wohnfläche in der Region Genf angeboten. In den zwei preiswertesten Gebieten Ostschweiz und Espace Mittelland wurde pro Quadratmeter mit CHF 5’600 nur rund die Hälfte gefordert.

Gründe für den Boom von Einfamilienhäusern

Nach dem Erreichen eines Höchststandes der durchschnittlichen Insertionszeit von 104 Tagen im Jahr 2016 reduzierte sich 2018 die Insertionszeit auf 81 Tage (kumulierter Rückgang seit 2016: -22%), was in Kombination mit dem höheren Angebot die anhaltend steigende Nachfrage nach Einfamilienhäusern dokumentiert. Die Nachfrage scheint trotz einer merklich gestiegenenWohneigentumsquote (auf knapp 40%), der 2014 eingeführten deutlichen Verschärfung der Regulierungenzur Hypothekarfinanzierung sowie rekordhohen Eigenheimpreisen nicht zu bremsen. Prof. Dr. Ilg vom Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft sieht drei Gründe für diese erstaunliche Entwicklung: «Erstens fiel 2018 das gesamtwirtschaftliche reale Wachstum mit 2.5% so hoch aus wie seit acht Jahren nicht mehr. Zweitens haben sich die Befürchtungen, dass die Zeit der Negativzinsen bald zu Ende geht, verflüchtigt. Die ausserordentlich tiefen Hypothekarzinsen bleiben noch länger bestehen. Drittens ist Sparen aufgrund der tiefen Zinsen nach wie vor uninteressant.»

Einfamilienhäuser in Zürich und Nordwestschweiz finden am schnellsten einen Käufer

Mit durchschnittlich nur 48 Insertionstagen liessen sich 2018 Einfamilienhäuser in der Region Zürich am schnellsten verkaufen, wobei der Rückgang der Insertionszeit um fünf Tage im Vergleich zur Vorperiode bescheiden ausfiel. Platz zwei erreichte mit 64 Insertionstagen die Nordwestschweiz. Am anderen Ende der Skala lag das Tessin, allerdings mit deutlich verkürzten Insertionszeiten von 92 Tagen im Vergleich zu 123 im Vorjahr. Stark reduziert haben sich auch die Ausschreibungszeiten  in der Innerschweiz (-24 Tage). Als einzige Region zeigte die Ostschweiz eine Zunahme der Insertionszeit um drei auf 67 Tage, wobei dieser Wert weiterhin deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 81 Tagen lag.

Zeitgleich mit der Reduktion der Insertionszeit stieg, mit Ausnahme der Region Genf, das Angebot an Einfamilienhäusern stark an. Besonders kräftig nahm die Anzahl inserierter Einfamilienhäuser im Tessin zu, gefolgt von der Nordwestschweiz und Zürich.

Die gleichzeitige Betrachtung der veränderten Insertionszeiten und der Zahl inserierter Objekte lässt Rückschlüsse auf die Nachfrageänderung nach Einfamilienhäusern zu: Alle untersuchten Regionen liegen im Dreieck der zunehmenden Nachfrage, mit Ausnahme der Region Ostschweiz (siehe Abbildung oben).

Steigendes Preisniveau, aber weiterhin starke regionale Preisunterschiede

Die mit Abstand höchsten durchschnittlichen Preise für Einfamilienhäuser wurden erneut in der Region Genf verlangt. In den suburbanen Gemeinden dieser Region wurde ein Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt für CHF 10’300 angeboten (2017: CHF 10’200). Gut die Hälfte, rund CHF 5’600, kostete der Quadratmeter im Berichtsjahr in den Agglomerationsgürteln in den Städten der beiden preiswertesten Regionen, Espace Mittelland und Ostschweiz. Im Mittelfeld befinden sich die Regionen Nordwestschweiz (2018: CHF 6’600 pro Quadratmeter Wohnfläche; 2017: CHF 6’400) und Waadt/Wallis (2018: CHF 7’500 pro Quadratmeter Wohnfläche; 2017: CHF 7’200).

Wohnungsbewerbung – 10 Tipps zum Erfolg

Bewerbungsschreiben Wohnung: Viele Mietwohnungen sind heiss begehrt. Erfolg bei der Wohnungsbewerbung hat, wer schnell ist, sympathisch wirkt und durch überzeugende Unterlagen punktet. Unsere Tipps helfen.

Die Zeiten, in denen es bei der Wohnungssuche genügte, «jemanden» zu kennen, sind vorbei. Heute geht es um Fakten, aber auch um Persönlichkeit, wenn man den Zuschlag für die heiss umkämpfte Traumwohnung bekommen will.

1. Erste Kontaktaufnahme: Halten Sie sich an die Regeln

Halten Sie sich bei einer Wohnungsbewerbung unbedingt an die gewünschte Art der Kontaktnahme. Rufen Sie nicht an, wenn der erste Kontakt ausdrücklich per Mail verlangt wird. Ist jedoch eine Telefonnummer vorhanden, versuchen Sie, möglichst rasch einen Termin zu ergattern. Finden Sie heraus, was dem Vermieter oder der Verwaltung wichtig ist (z.B. ruhiger Mieter). Dann können Sie bei der Besichtigung darlegen, weshalb Sie die richtige Wahl sind.

2. Besichtigungstermin: Machen Sie einen guten Eindruck

Seien Sie bei Besichtigungsterminen pünktlich, machen Sie einen seriösen, gepflegten und korrekten Eindruck. Bereiten Sie sich vor, indem Sie die Unterlagen für die Wohnungsbewerbung gleich mitnehmen. Zeigen Sie Interesse, aber äussern Sie nicht allzu viel Kritik am Mietobjekt und seien Sie nicht aufdringlich.

3. Wohnungsbewerbung: Überzeugen Sie mit vollständigen Unterlagen

Reichen Sie die verlangten Bewerbungsunterlagen inklusive Bewerbungsschreiben für die Wohnung vollständig und vor allem so schnell wie möglich ein oder übergeben Sie sie beim Besichtigungstermin. Viele Verwaltungen berücksichtigen gleichwertige Bewerber in der Reihenfolge des Eingangs. Verlangt werden in der Regel: Bewerbungsformular des Vermieters oder der Verwaltung sowie das Original eines aktuellen Betreibungsregisterauszugs. Empfehlenswert sind zudem ein persönliches Begleitschreiben mit Foto und Referenzen sowie allenfalls Arbeitsvertrag oder Lohnausweis. Für Ausländer könnte hilfreich sein, wenn sie ihre Aufenthaltsbewilligung beilegen. Wer seine Traumwohnung via Homegate findet, kann sein Bewerbungsdossier samt Betreibungsauskunft auch online bei Homegate zusammenstellen.

4. Anmeldeformular: Verwenden Sie das richtige

Anmeldeformulare werden bei der Besichtigung mitgegeben oder sind beim Wohnungs-Vermieter erhältlich. Da jede Verwaltung eigene Formulare hat, sollten Sie zwingend diese verwenden. Falls keine zur Verfügung stehen, finden Sie im Netz genügend Muster-Beispiele. Füllen Sie das Anmeldeformular sauber, klar und vollständig aus. Am besten machen Sie sich vor dem Ausfüllen einige Kopien, um bei Fehlern neu beginnen zu können. Bei an sich unerlaubten Fragen bleibt es Ihnen überlassen, ob Sie diese beantworten. Lassen Sie sich aber nicht dazu hinreissen, falsche Angaben zu machen.

5. Betreibungsregisterauszug: Immer beilegen

Legen Sie der Wohnungsbewerbung selbst dann einen Betreibungsregisterauszug bei, wenn dies nicht ausdrücklich verlangt wird. Sie erhalten ihn beim Betreibungsamt des Wohnortes. Sollten Sie schon betrieben worden sein, muss dies nicht von vornherein eine Absage bedeuten. Mitunter können sich Betreibungen unverschuldet ergeben (z.B. durch Krankheit oder Unfall). Erklären Sie dem Vermieter die Umstände.

6. Referenzen: Ein Must

Geben Sie unbedingt Referenzen an (z.B. aktueller Vermieter oder Arbeitgeber). Vielleicht sind diese sogar bereit, in einem kurzen Empfehlungsschreiben zu bezeugen, dass Sie zuverlässig, unkompliziert und rücksichtsvoll sind. Übertreiben Sie es aber nicht. Denn der künftige Vermieter hat weder Lust noch Zeit, sich bei einer Wohnungsbewerbung durch eine ganze «Informations-Flut» zu kämpfen. Apropos Referenzen: Vergessen Sie nicht, die Referenzpersonen vorher um Erlaubnis zu bitten.

7. Begleitschreiben: «Verkauft» Sie als Person

Das max. einseitige Begleitschreiben für die Wohnungsbewerbung sollte freundlich, kurz, bündig und mit vorteilhaftem Foto versehen sein. Eigentlich ist es, als würden Sie sich um eine Stelle bewerben: Stellen Sie sich vor (Personalien, Beruf, Arbeitsstelle, aktuelle Wohnadresse), erklären Sie, warum Sie eine Wohnung suchen und weshalb die ausgeschriebene besonders ideal wäre. Vermeiden Sie Rechtschreibfehler und bleiben Sie sachlich.

8. Nachhaken ja – aber nicht übertreiben

Um nach der Besichtigung in Erinnerung zu bleiben, empfiehlt sich bei einer Wohnungsbewerbung ein diskretes Nachhaken. Wenn die Mietersuche via Vormieter oder Vermieter lief, schreiben Sie am Abend des Besichtigungstermins eine kurze Mail und erklären noch einmal, was Ihnen an der Wohnung gut gefällt, was für Sie als Mieter spricht und wie sehr sich über eine positive Antwort freuen würden. Bei Verwaltungen wird meist eine Frist angegeben, bis wann der Entscheid gefällt wird. Ist das der Fall, sollten Sie sich erst nach Ablauf dieser Frist mit der Verwaltung in Verbindung setzen. Andernfalls können Sie am Tag nach dem Besichtigungstermin bei der Verwaltung vorbeigehen, Ihr Interesse bekunden und der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass man sich für Sie entscheidet.

9. Vermeiden Sie Fettnäpfchen: Die Dont’s im Überblick

Bewerben Sie sich nur für Wohnungen, die Sie sich leisten können. Mäkeln Sie vor allem bei günstigen Wohnungen nicht an allem herum und stellen Sie keine unverhältnismässigen Forderungen. Sagen Sie vereinbarte Termine, die Sie nicht einhalten können, rechtzeitig ab. «Drohen» Sie bei einer Wohnungsbewerbung nicht mit Ihren Kontakten nach dem Motto: Ich kenne Ihren Geschäftsführer. Falls Sie über einen solchen Kontakt verfügen, können Sie die entsprechende Person als Referenz angeben. Machen Sie Vermietern oder Verwaltungs-Gesellschaften keine «Geschenke». Das könnte als Bestechungsversuch ausgelegt werden.

10. Seien Sie immer erreichbar

Stellen Sie sicher, dass Sie unter der angegebenen Anschrift, Telefonnummer oder Mail-Adresse immer erreichbar sind. Ein Vermieter oder eine Verwaltung werden sich nicht die Mühe machen, Ihnen als möglichen Mieter nachzuspringen, wenn Sie andere potenzielle Mieter erreichen können.

Weitere Tipps zum Umziehen

Quelle: homegate.ch

Text von Gabi Hophan

Was tun, wenn die Mietkaution einbehalten wird

Sie sind umgezogen und haben die Mietkaution für Ihre neue Wohnung bereits bezahlt? Die alte Kaution haben Sie aber immer noch nicht zurückbekommen und nun herrscht gähnende Leere auf Ihrem Konto? Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld zurückbekommen.

Mietkaution: Wofür eigentlich?

Die Mietkaution, auch Mietzinsdepot genannt, dient dem Vermieter als Sicherheit für offene Forderungen wie Mietzins, Nebenkosten oder durch den Mieter verursachte Schäden an der Wohnung. Wird der Mieter plötzlich zahlungsunfähig, kann der Vermieter auf die vom Mieter hinterlegte Kaution zurückgreifen. Die Höhe der Mietkaution wird vom Vermieter festgelegt – sie darf maximal drei Bruttomonatsmietzinsen betragen. Bei einer Miete von CHF 2000.- bedeutet dies ein Mietzinsdepot von maximal CHF 6000.-.
Sobald der Vermieter die Kaution erhalten hat, muss er diese bei einer Bank auf einem Sperrkonto im Namen der Mieterschaft hinterlegen und dem Mieter sowohl die Bank- als auch die Kontodaten bekanntgeben. Sollte Ihr Vermieter dies nicht getan haben, können Sie die Kontoangaben von ihm verlangen und das Geld selbst auf das Sperrkonto überweisen. Somit sind Sie sicher, dass Ihr Geld korrekt hinterlegt ist und verzinst wird.

So kriegen Sie Ihre Mietkaution zurück

Sind keine Kosten wie Mietschulden, Nebenkosten oder Mieterschäden offen, wird Ihnen der Vermieter die Mietkaution normalerweise innert 30 Tagen nach Vertragsende auszahlen. Eine Möglichkeit, dies selbst in die Wege zu leiten, ist, auf dem Rückgabeprotokoll zu vermerken, dass Ihr Vermieter sich mit der Rückgabe des Mietzinsdepots einverstanden erklärt.

Sollten Sie Ihre Mietkaution dennoch nicht zurückerhalten, haben Sie folgende Optionen:

• Senden Sie Ihrem Vermieter einen eingeschriebenen Brief und bitten Sie ihn innerhalb einer von Ihnen gesetzten Frist, Ihnen schriftlich zu begründen, warum er die Mietkaution noch nicht freigegeben hat.
• Wenden Sie sich an eine Schlichtungsbehörde, falls auch dies nicht zur Auszahlung Ihrer Mietkaution führt.
• Vorausgesetzt Sie sind nicht auf die Mietkaution angewiesen, können Sie nach einem Jahr zur Bank gehen. Diese muss Ihnen nun die Mietkaution inklusive Zinsen auszahlen, dabei brauchen Sie keine Zustimmung Ihres Vermieters – sofern Ihr Vermieter zuvor keine rechtlichen Schritte eingeleitet hat.

Wann darf das Mietzinsdepot einbehalten werden?

Sollten Sie Ihrem ehemaligen Vermieter noch Mietzinsen oder Nebenkosten schulden oder haben Sie Schäden in der Wohnung verursacht, so kann er das Mietzinsdepot einbehalten. Sind die Schäden jedoch repariert und die Handwerker bezahlt, dürfen Sie sowohl eine Schlussabrechnung als auch die Freigabe des verbleibenden Betrags der Kaution erwarten, und zwar innerhalb einer Frist von drei Monaten. Sollten Sie Zweifel an der Abrechnung haben, steht Ihnen die Einsicht in die Rechnungen zu.

Alternative zum Mietzinsdepot: Die Mietkautionsversicherung

Sie können nicht auf die Rückzahlung Ihres Vermieters warten oder möchten das Depot gerne für andere Zwecke verwenden? Dann besteht die Möglichkeit eine Mietkautionsversicherung abzuschliessen.

Vorteile der Mietkautionsversicherung:

• Der Versicherer streckt Ihnen Geld für allfällige Mieterschäden und Mietzinsausstände bis maximal zur versicherten Kautionssumme vor.
• Dafür wird Ihnen meist eine pauschale Beitrittsprämie sowie eine Jahresprämie berechnet, die ungefähr 5 % der Mietkaution ausmacht.
• Sie müssen einen vergleichsweise kleinen Betrag pro Zahlung aufbringen.

Nachteile der Mietkautionsversicherung:

• Sie müssen bei Ihrem Vermieter abklären, ob er diese Form des Mietzinsdepots akzeptiert.
• Im Gegensatz zur Haftpflichtversicherung kommt die Kautionsversicherung nicht für die von Ihnen verursachten Schäden auf, sondern schiesst Ihnen das Geld nur vor.
• Sie erhalten am Ende des Mietverhältnisses kein Geld zurück.

Daher empfiehlt es sich, ein Privatdarlehen von Familie oder Freunden aufzunehmen, das Sie auf einem Sperrkonto hinterlegen und in kleinen Raten, bestenfalls ohne allfällige Zinsen, zurückzahlen können.

Text von Nadine Ellis

 

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