Clever sparen und Träume verwirklichen

Zürich, 12.05.2017 – Für viele Schweizer ist es ein Traum die eigenen vier Wände zu besitzen. Jedoch machen Banken für die Hypotheken strengere Auflagen als früher und die Preise auf dem Immobilienmarkt sind zurzeit relativ hoch. Falls Sie jetzt eine Immobilie kaufen wollen, gilt daher: Zuerst rechnen und sparen, dann kaufen!

Lautet eines ihrer obersten Lebensziele «Immobilie kaufen»? Viele Leute träumen schon ein halbes Leben lang davon. Andere wollen den Schritt zum Wohneigentümer erst etwas später wagen. Doch das wirtschaftliche Umfeld hat sich in den letzten Jahren verändert: Die Kaufpreise von Immobilien sind an den meisten Orten stark gestiegen. Früher kostete ein durchschnittliches Eigenheim vielleicht 600’000 Franken. Bei einem geforderten Eigenkapitalanteil von 20 Prozent genügten also 120’000 Franken Ersparnisse, um seine Wohnträume verwirklichen zu können.

Mehr eigenes Geld 

Vor allem an guten Lagen sind die Preise in den letzten zehn Jahren enorm gestiegen. Im Raum Zürich, in der Region Genfersee oder in anderen besonders beliebten Regionen kostet eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus heute schnell einmal 1 oder 1,5 Mio. Franken. Manchmal liegen die Preise noch höher: Im Raum Zürich muss für Wohneigentum mit drei und mehr Zimmern heute mit einem Kaufpreis von mindestens 1,5 Millionen Franken gerechnet werden. Die dafür benötigten Eigenmittel klettern damit in eine Grössenordnung von 300’000 Franken – öfters doppelt so viel wie früher.

Wer im Hinblick auf den Traum Wohneigentum Geld beschaffen will, sollte vorab zwei unterschiedliche Varianten unterscheiden:

Variante 1: Sie wollen relativ bald, Wohneigentümer werden.
Variante 2: Sie peilen das Ziel längerfristig an und wollen schon in jungen Jahren finanzielle Mittel sparen, um Ihren privaten Wohntraum später verwirklichen zu können.

Analysieren wir zuerst Variante 1: Eine kurze Frist ist zu knapp angesetzt, um zum Beispiel über Aktien oder sonstige Wertschriften Anlagen zu tätigen. Dazu bräuchte es einen längerfristigen Anlagehorizont. Wollen Sie dennoch relativ rasch eine Immobilie kaufen, müssen Sie sich alternative Geldquellen überlegen: Sind zum Beispiel Mittel der Pensionskasse oder der Säule 3a verfügbar? Beliebt und durchaus praktikabel sind im Weiteren Erbvorbezüge oder Schenkungen innerhalb der Familie.

Vielleicht haben die Eltern genügend Ersparnisse? Eine solche Finanzspritze kann als echtes Eigenkapital angerechnet werden, sofern es ausdrücklich kein rückzahlbares, verzinsliches Darlehen ist. Damit es später kein böses Blut gibt – vor allem in Familien mit mehreren Kindern – sollte ein Erbvorbezug bzw. eine Schenkung schriftlich festgehalten und korrekt geregelt werden. Bei späteren Erbteilungen oder Erbschaften sind solche Bezüge von Familiengeld natürlich vollständig anzurechnen.

Sparen mit Säule 3a

Anders liegt der Fall, wenn Sie das Ziel «Immobilie kaufen» längerfristig anpeilen (Variante 2). Sind Sie erst 25, planen die Gründung einer Familie und erachten es als Traum, später Wohneigentümer zu werden? Hier gilt das Motto: Je früher und planmässiger Sie mit Sparen anfangen, umso eher werden Sie Ihre Wohnträume verwirklichen können. Ein in der Schweiz privilegiertes Sparinstrument ist die Säule 3a: Wer ein AHV-pflichtiges Einkommen erzielt, kann grundsätzlich davon Gebrauch machen. Die jährlichen Einzahlungen in die Säule 3a sind vom steuerbaren Einkommen voll abziehbar. Sie profitieren also doppelt: Zum einen sparen Sie Geld für die Finanzierung von Wohneigentum bzw. tun etwas Sinnvolles für Ihre finanzielle Vorsorge, zum anderen sparen Sie Einkommenssteuern.

Wenn zum Beispiel ein junges Paar die jährlichen Einzahlungen voll ausschöpft, kommt bereits nach einigen Jahren eine stattliche Summe zusammen. Das gilt erst recht, wenn beide Partner jährlich den zulässigen Maximalbeitrag einzahlen. Die Mittel der Säule 3a sind im Rahmen der Wohneigentumsförderung flexibel für Wohneigentum einsetzbar (Kauf, Bau, später Amortisationen etc.). Auf dem Weg zu Ihrem Ziel «Immobilie kaufen» stellt die Säule 3a daher ein wichtiges Instrument dar!

Wer längerfristig fürs Eigenheim sparen will, kann sich auch von seiner Bank beraten lassen und beispielsweise einen Weg über die gängigen Anlageinstrumente (Aktien, Fonds, fest verzinsliche Anlagen etc.) einschlagen. Dabei gilt es das eigene Risikoprofil zu definieren und eine passende Anlagestrategie zu wählen. Ein Beispiel: Bei gegebener Risikofähigkeit und –bereitschaft und bei längerem Anlagehorizont können Sie freie Mittel in Aktien investieren. Wichtig ist natürlich immer auch, dass Sie von Anfang an eine realistische Vorstellung davon haben, in welcher Preisklasse Sie sich Wohneigentum leisten können.

Halten Sie Geld liquid!

Übrigens scheint der Aspekt des Sparens und der Reservebildung heute generell etwas zu kurz zu kommen. Auch für schon bestehende Haus- und Wohnungseigentümer ist Sparen eine wichtige Tugend. Finanzielle Reserven können sich als wichtig erweisen, wenn unvorhergesehene Reparaturen anfallen. Und weil der Zahn der Zeit an allen Gebäuden nagt, müssen eines Tages grössere Renovationen und Umbauten finanziert werden können. Gerade im Energiebereich steigen die Anforderungen laufend, und viele Gebäude sollten in den nächsten Jahren nachgerüstet und erneuert werden.

Oft diskutiert wird zum Beispiel die Frage, inwiefern eine Hypothek bei der Pensionierung und darüber hinaus finanziell tragbar ist. Wer sein Eigenheim auch im Ruhestand ohne finanzielle Sorgen geniessen will, muss öfters auch einen guten Sparplan ausarbeiten – und rechtzeitig umsetzen. Wer finanzielle Rücklagen bildet, hat damit mehr Spielraum:

  • Um allfällige Lücken in der Pensionskasse zu schliessen (aufgrund früherer Kapitalbezüge für Wohneigentum)
  • Um die Hypothek bei der Pensionierung auf ein vernünftiges, finanziell tragbares Mass zurückführen.

Tragbarkeitsrechnung

Im selben Mass wie die Hürden für die Eigenmittel gestiegen sind, müssen Sie auch die Anforderungen hinsichtlich Einkommen realistisch einschätzen. So verlockend es scheint – für die Tragbarkeitsrechnung einer Hypothek können Sie nicht mit den aktuell sehr tiefen Zinsen rechnen. Nach den üblichen Standards, an denen vorläufig nicht gerüttelt wird, müssen Sie den Kredit auch bei einem höheren Zins von fünf Prozent tragen können.

Die Banken und Aufsichtsbehörden halten an dieser Regel fest, um einen gewissen Sicherheitspuffer im Fall einer Trendwende bei den Zinsen zu schaffen. Die mit fünf Prozent Zins gerechneten Kosten, zuzüglich den Amortisationen und Nebenkosten, dürfen nicht mehr als ein Drittel Ihres verfügbaren Bruttoeinkommens ausmachen (Tragbarkeit). Wer also zum Beispiel eine Wohnung oder ein Haus für 800‘000 Franken kaufen will, muss ein Bruttoeinkommen von über 150‘000 Franken nachweisen.

Wollen Sie eine Immobilie kaufen, gilt auch unter diesem Aspekt das Motto: Zuerst richtig rechnen und gründlich planen, erst dann kaufen!

homegate.ch-Mietindex: März 2017

Zürich, 04.04.2017 – Im März 2017 sind die Angebotsmieten in der Schweiz um 0.09% gestiegen. Der Index Schweiz steht bei 114 Punkten.  Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Mieten um 0.35% gesunken.  Im Kanton Zürich steigen die Angebotsmieten gesamt um 0.09%.

Zu diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.

Veränderung in den Kantonen

In den Kantonen Zürich (0.09%), Bern (0.09%), Luzern (0.43%), Basel (0.18%), Aargau (0.09%) und Genf und Waadt (0.41%) sind die Angebotsmieten im März 2017 gestegen. Die Kantone Solothurn (-0.09%), Thurgau (-0.09%) und Tessin (-0.18%) verzeichnen einen leichten Rückgang.

Qualitätsbereinigung

Die Entwicklung der Angebotsmietpreise wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser so genannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz.

Weitere Informationen sowie unsere aktuelle Grafik erhalten Sie hier

homegate.ch-Mietindex Juni 2016

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Zürich, 06.07.2016 – Im Juni 2016 sinken die Angebotsmieten in der Schweiz um 0.26 Indexpunkten und steht somit bei 113.9 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen die Mieten um 0.44 Prozent. Im Kanton Zürich stagnieren die Angebotsmieten.

Zu diesem Ergebnis kommt der homegate.ch-Angebotsmietindex, der vom Immobilienportal homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.

Veränderung in den Kantonen

Der Angebotsmietindex Schweiz sinkt im Juni 2016 um 0.26 Prozent und steht somit bei 113.9 Indexpunkten.

Im Kanton Zürich stagniert der Indexstand bei 117.1 Punkten. Einzig in den Kantonen Bern (0.45 Prozent), Baselland und Basel-Stadt (0.09 Prozent) und Tessin (1.10 Prozent) steigt der Mietindex. Wobei im Kanton Tessin die Angebotsmieten am meisten zunehmen.

Die Angebotsmieten verzeichnen im Juni in den Kantonen Luzern (-1.28 Prozent), Solothurn (-0.36 Prozent), St. Gallen (-0.18 Prozent), Aargau (-0.36 Prozent), Thurgau (-0.53 Prozent), Genf und Waadt (-0.65 Prozent) einen Rückgang der Mieten.

Qualitätsbereinigung

Die Entwicklung der Angebotsmietpreise für die Schweiz wird um die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Der Vorteil dieser so genannten hedonischen Methode liegt darin, dass die wirkliche Mietpreisentwicklung für neue und wieder zu vermietende Wohnungen auf homegate.ch abgebildet wird. Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist der einzige qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz.

Weitere Informationen sowie unsere aktuelle Grafik erhalten Sie  hier.

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Zusammenziehen – wie wird nun eingerichtet?

da338dd0-02eb-11e5-98af-057ce620bf18Das Zusammenziehen ist eine schöne Sache. Doch mit zwei verschiedenen Menschen kommen oft auch zwei verschiedene Wohnstile zusammen. Um Unstimmigkeiten beim Einzug zu vermeiden und dass Ihnen schöne Erinnerungen ans Zusammenziehen bleiben, helfen wir Ihnen mit 5 nützlichen Tipps.

Aus zwei wird eins

Treffen zwei verschiedene Stile aufeinander entsteht ein Neuer. Seien Sie offen für das Neue, ohne Ihren Stil vollkommen aufgeben zu müssen. Sie werden überrascht sein, wie gut man zwei Wohnungsstile miteinander kombinieren kann. Da erwacht ein alter Küchentisch dank Designerstühlen wieder zu neuem Leben und die moderne Couch wirkt wohnlicher mit einer Kuscheldecke.

Hängen Sie nicht zu sehr an der Vergangenheit

Die eigene, komplette Wohnungseinrichtung in die neue Wohnung zu übertragen kann schwierig werden. Oft erlaubt das der Platz in der neuen Wohnung nicht, da auch der
Partner eins-zwei seiner Stücke in die neue Einrichtung einbringen will. Sehen Sie dies als eine Chance, Ihre Sachen auszuräumen. Trennen Sie sich von allen Stücken, die Sie nicht unbedingt behalten wollen. Diese Stücke, seien es Möbel oder sonstige Wohnartikel, können Sie dann auf dem Flohmarkt oder übers Internet verkaufen. Mit dem Erlös können Sie mit Ihrem Partner neue, gemeinsame Stücke beziehen.

Alten Stücken einen neuen Look verleihen

Falls eines Ihrer Lieblingsstücke nicht zur gemeinsamen Wohnung passt, versuchen sie dieses umzugestalten. Das kann ein Schrank sein, welcher neu gestrichen wird oder Lampen, welche ihren neuen Look mit neuen Schirmen bekommen.

Lassen Sie sich Zeit

Die gemeinsame Wohnung muss nicht von Anfang an perfekt eingerichtet sein. Im Voraus zu planen ist nicht immer leicht, daher macht es Sinn, erst nach dem Einzug weitere Stücke zu kaufen und in die Einrichtung einzubringen. Mit ein wenig Geduld kann Ihr gemeinsames Nest langsam wachsen und zu einem echten Zuhause werden.

Jeder braucht seinen Platz

Für ein harmonisches Zusammenleben ist es wichtig, sich auch mal zurückziehen zu können. Eine Lieblingsecke, ein persönlicher Arbeitsplatz und eigene Schränke verleihen eine gewisse Privatsphäre.

Zum ganzen Artikel

Finden Sie auf homegate.ch weitere Informationen zu den Themen gemeinsam Wohnen und Mieterschaft.

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Der Kaufvertrag

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Eine Immobilie zu kaufen ist ein grosser Schritt. Um keine „Katze im Sack“ zu kaufen ist es wichtig, den Kaufvertrag möglichst konkret und detailliert auszuhandeln. Preise und Termine sollen klar definiert sein und der Baubeschrieb ausführlich beschildert.

Beratung für den Hauskauf

Bei Fragen oder Unsicherheiten bezüglich des Kaufvertrags wenden Sie sich vorsichtshalber an einen Experten! Es besteht die Möglichkeit, sich einen erfahrenen Anwalt beizuziehen, welcher sämtliche Vertragsunterlagen vor der Unterzeichnung prüft. Helfen können Ihnen auch die Notariate und Grundbuchämter, welche Ihnen für Auskunft und Beratung zur Verfügung stehen.

Bestandteile des Kaufvertrags

Ein wichtiger Vertragsbestandteil ist der Baubeschrieb. Der Kaufgegenstand muss klar umschrieben sein, damit Sie keine bösen Überraschungen zu erwarten haben.
Seien Sie auf jeden Fall kritisch bei zu vagen Beschreibungen und haken Sie nach.

Finden Sie hier weitere Informationen zum Thema Kaufvertrag, wie z.B. zuden Normen und Budgets oder benützen Sie unsere Checkliste!

Finanzieller Spielraum

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